Die Projekte und Aktivitäten von KulturAXE und dessen Intitiatoren waren immer auf
grenzüberschreitende Kommunikation ausgerichtet, auf Begegnungen, Zusammenarbeiten und gegenseitiger Inspiration zwischen Nationen, Disziplinen, Generationen.
Die erste große Ausstellung nützte 1989 die neue offene Grenze zwischen Österreich und der damaligen Tschechoslowakei nach der 'Samtenen
Revolution' um in beiden Ländern gemeinsam Werke zu präsentieren: das erste unabhängige und gemeinsame Kunstprojekt nach über 40 Jahren
restriktiven Regimes! 1991 fand die Ausstellung DIAGONALE in der Stadtgalerie Bratislava statt, zu der deutsche, slowakische und tschechische KünstlerInnen
verschiedenster Generationen eingeladen waren um abstrakte Kunst zu präsentieren. 1991 fand auch die erste Sommerakademie statt, in der Slowakei - ein
Projekt, das sich mittlerweile zu einer weltweiten Kommunikationsplattform für künstlerischen Austausch entwickelt hat. |
Mit 'LASERKUNST, Symbiose
Kunst und Technik,' ein Workshop, der 1993 im Rahmen der Sommer- akademie, renommierte KünstlerInnen aus 5 Nationen mit Experten der Lasertechnologie samt
Lasertechnik zu einer experimentellen Arbeitssituation mit offenen Ausgang versammelte, begann ein neuer Zyklus. Es folgten verschiedenste projektorientierte Neue
Medien-Workshops, u.a. mit Video, CD ROM, Licht-Projektionen, Internet, Silicon Graphics unterschiedlicher Inhalte wie z.B. Simulationsmodelle neuer
Kommunikationsformen, Wahrnehmungsphänomene, Avatare, Superwelten, Zeit & Raum und dem Wandel zur Information Society und Internetwelt. |
| Gespräche, Seminare & Skripten |
1994 begann mit den HUMANISMUSGESPRÄCHEN ein noch diskursiverer und reflexiverer Charakter die Aktivitäten zu prägen; Vertreter aus
kulturgeistgeschichtlichen, philosophischen und sozialwissenschaftlichen Bereichen diskutierten mit dem Forum der Sommerakademie über 'KUNST IST LUXUS'; Auch
hier folgten weitere Seminare und die Herausgabe von Skripten wie z.B. über Kunst und Kreativität, über Cyberanthropologie, Cyberschamanismus,
Mythos Tod und Religion. |
1997 wurde das Projekt SONDE WASSER-AXE EUROPA konzipiert, ein Schiff als Sonde, als 'Emotionsbarometer', keine starre
künstlerische Manifestation, sondern sich ständig verändernde inhaltlich fließende Artikulation, die das Ende offen läßt - im
Fluß; KünstlerInnen als kreative Initiatoren, als Transformateure oder Interpreten der Systeme der wissenschaftlichen Disziplinen. |
| Aktivitäten und Themen - the big 5 |
Kommunikation, Vernetzung und Zusammenarbeit
auf physischer und virtueller Ebene: - Zusammenarbeit und Vernetzung im unmittelbaren Stadtraum, auf 'Bezirksebene', sowie auf nationaler und
internationaler Ebene. Zusammenarbeit mit KünstlerInnen, Kunst- und Kulturinitiativen, Vereinen oder Universitäten;
- Möglichst direkte,
lebensnahe Kommunikation unter Einbeziehung des Alltäglichen;
- Persönliche Kontakte und Begegnungen;
- Kommunikationsplattform für
einen weltweiten künstlerischen Austausch und interkulturellen Dialog mit Schwerpunkt auf Osteuropäische Nationen und Nationen mit
Reisebeschränkungen;
- Diskursive und interpretative / reflexive Prozesse auf fachübergreifender Basis, wie Kunst, Wissenschaft,
Philosophie;
- Erforschung von Wahrnehmungsphänomenen und neuer Kommunikationsmodelle im künstlerischen Kontext; Untersuchung einer 'universellen
Grammatik', bez. Bildsprache.
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Auseinandersetzung mit modernen Informationstechnologien und Erforschung neuer
Handlungsfelder in der Kunst; Zukunfts-Szenarien. - Einsatz und Erforschung neuer Medien und moderner Informationstechnologien;
- Erforschung
neuer Handlungsfelder in der Kunst, Erörterung zukunftsweisender Wissensfragen (Schwerpunkt: Identität / Werte / Gesellschaft) sowie Vermittlung und
Veröffenltichung dieser Prozesse und Ergebnisse.
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Schaffung temporärer autonomer 'Kunstzonen' im öffentlichen,
halböffentlichen und virtuellen Raum: - Denk-, Ideen- und Impulsräume;
- Auseinandersetzung mit Lebensraum / Stadtraum; Im Rahmen von
Kunstaktionen Öffnung von "Türen und Schwellen" von nicht oder kaum sichtbaren Kunst- oder Kulturstrukturen (Ateliers, Studios, Kunst- oder
Kulturinstitutionen) und künstlerische Präsentationen in leerstehenden Räumen;
- Künstlerische Präsentationsflächen im
virtuellen Raum bis zu Live-Übertragungen über Webstreams, Radio und TV.
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Erfahrbarkeit der Zeit als Qualität, vom
langsamen kontemplativen Aspekt zu schnellen Daten- und Informationsübertragungen. |
Themen und Inhalte,
die sich direkt mit dem Leben und dem Menschen auseinandersetzen; Sehnsuchtsmodelle. Förderung von Diskussionen, künstlerischen und
interdisziplinären Projekten, die sich mit Fragen der Identität, Sehnsucht, Emotion, Enthusiasmusfähigkeit, Visionen, Wahrnehmung oder Wertigkeiten
auseinandersetzen. |
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