Design zum Miteinander * Design zur Armutsbekämpfung Interkontinentales Projekt
Südafrika - Österreich - Slowakei SISONKE Art & Design Events 2010 '7 COLOURS'
Strandbar Herrmann Wien
5. -
6. Juni 2010 Ehrenschutz
Mag.a Renate Brauner, Vizebürgermeisterin der Stadt Wien
S.E. Botschafter Xolisa Mabhongo,
Südafrikanische Botschaft Wien
Bezirksvorsteher Erich Hohenberger, Wien 1030 7 COLOURS SISONKE CROSS CONTINENTAL DESIGN
CATWALK Samstag, 5. Juni 2010, 20 Uhr 30 Strandbar Herrmann, 1030 Wien Eine Design-Performance zum Miteinander zwischen den
Kontinenten und zur Armutsbekämpfung - eine spartenübergreifende Bühnenproduktion zwischen Österreich, Südafrika und der Slowakei, die
Schmuck und Modedesign, zeitgenössischen Tanz, Live-Musik, Video und Poesie verbindet. SISONKE bedeutet 'Miteinander' in Zulu und entstand als Kunst- und
Designprojekt durch die Zusammenarbeit von KulturAXE Wien und IMFUNDISO Südafrika. Die Schmuckdesign-Bildungsinitiative IMFUNDISO wurde 2001 von Isaac Nkwe in
Südafrika für historisch benachteiligte Jugendliche gegründet und von Nelson Mandela für Armutsbekämpfung geehrt. Die 7 COLOURS
Performance präsentiert Schmuck und Mode von Imfundiso, der Kunstakademie Bratislava und von DesignerInnen aus Österreich, Slowakei und Südafrika in
den sieben Farben der südafrikanische Alltagsgeschichte 'Seven Colours of Sunday'. Am ersten Tag mit strahlendem Sommerwetter, nach vielen Regentagen,
fand wie geplant am Abend des 5. Juni 2010 der 7 COLOURS SISONKE Cross Continental Design Catwalk, eine interdisziplinäre Bühnenproduktion von
österreichischen, slowakischen und südafrikanischen Künstlern und Designern, statt. Die Veranstaltung wurde von S.E. Botschafter Xolisa Mabhongo,
Südafrikanische Botschaft Wien und Herrn Dr. Heinz Müller, Technischer Direktor des Unternehmens DCM DECOmetal, dem SISONKE Goldsponsor, eröffnet.
Durch das Programm führte MC Joseph Baily, FM4. Es folgte eine Kurzvorstellung der südafrikanischen Schmuckdesign-Schulen Imfundiso durch dessen
Gründer und Leiter, Isaac Nkwe begleitet von einer Videoprojektion. Danach fanden zwei Poesie Performances statt - von Camilo Antonio, dem Gründer von
Urbannomadmixes Wien, mit dem Titel „A reflection on human mutuality” und von dem international bekannten südafrikanischen Schriftsteller und
Poeten Lesego Rampolokeng, der die Alltagsgeschichte „The Seven Colours of Sunday” schriftlich und filmisch erfasst hatte. (=eine Geschichte über
das Miteinander der Familie, die sich traditionellerweise am Sonntag zu einem Mahl vereint aus 7 Speisen in 7 Farben.) Zur Live-Musik der SISONKE Stage
Bands von Prince Zeka (mit den MusikerInnen Rafiq Varind, Didier Uwayo, Karl Ritter, Sandara Lawson und Alee Thelfa) und der südafrikanischen Band REBEL ARMY
(Katlego Mphago, Tsietsi Nkoe, Tebogo Mogotsi, Godfrey Mathe und Kgomotso Mphago) wurde dann der 7 Colours CCDC von den sechs Tänzerinnen der Street Dance
Academy Bratislava und von weiteren acht Darstellerinnen aus Wien präsentiert. Die Choreographie wurde von der SDA Bratislava und von Michaela Wagner
gemeinsam geleitet. In sieben ineinander fließenden Szenen, die jeweils die Farben der 7 Speisen der südafrikanischen Alltagsgeschichte reflektierten,
trugen die Darstellerinnen Ensembles der ModedesignerInnen Birgit Indra/A, Aubrey Ramatla/RSA und Matsatsi Matlou/ RSA, sowie von den SchmuckdesignerInnen von
Imfundiso Südafrika und von den österreichischen Designerinnen Andrea Auer, Gerdi Barnstorf und Susanne Hammer. Die Tribünen des Pavillons
der Strandbar Herrmann ergaben eine großflächige Bühne in L-Form mit rund 160 m2, die durch Lichtprojektionen der 7 Farben auf die
Darbietung einstimmten. Den Abschluss bildete eine Szene, die in allen Farben gehalten war und alle DarstellerInnen auf der Bühne versammelte, sowie ein
südafrikanisches Buffet mit den Speisen der „7 Colours of Sunday”. Bei freiem Eintritt wurde dieser schöne Sommerabend in der Strandbar
Herrmann von 3.000 BesucherInnen genossen. Zugleich war der 7 Colours CCDC teil des Donaukanaltreiben Festivals. „7 COLOURS”
Design aus dem Stoff einer Alltagsgeschichte aus Südafrika 7 COLOURS ist ein Bild entlehnt aus der Alltagsgeschichte in Südafrika und wird zum
Motiv für die Grundaussage von SISONKE, dem Miteinander zwischen den Kontinenten. Geschichten aus der Alltagskultur führen zu einem besseren
Verständnis wie Menschen verschiedener Kulturen denken, fühlen und sich ausdrücken. 7 COLOURS basiert auf einer Alltagsgeschichte aus der Lebenswelt
der Bevölkerung in Südafrika, die „Sieben Farben des Sonntags” (Seven Colours of Sunday). Nach einer arbeitsreichen Woche, deren
strukturellen Bedingungen und Umstände oft mit familiären Trennungen verbunden war, kam dem Sonntag eine besondere Bedeutung zu. An diesem Tag kommt die
Familie traditionellerweise zu einem gemeinsamen Mahl zusammen, das 7 Speisen in 7 Farben am Teller vereint. Es sind die Farben Schwarz (getrocknete Mopane), Gelb
(Kartoffel), Orange (Kürbis), Rot (Tomate/rote Rübe), Braun (Fleisch), Weiß (Reis) und Grün (Spinat). Der international bekannte
südafrikanische Schriftsteller, Dramatiker und provokative Performance Poet Lesego Rampolokeng hat die Geschichte der „Seven Colours of Sunday”
sowohl schriftlich, als auch filmisch erfasst. Der Kurzfilm wurde zu Beginn der Performance projiziert. “from the gloom...of factories,
shop-floors (& labour holidays then, the mines), institutions of servitude, of mind-wash & body-smash... & the clutter of machinery...to
the harmony, peace, quiet Of the lunch-table...at one with nature & the wonders resident in it...
The meal is served...colourful as a
rainbow on a plate...”
Sonntag, 6. Juni 2010, 20 Uhr 30
Strandbar Herrmann, 1030 Wien SISONKE BY URBANNOMADMIXES JAMMING POETICS an evening of „colourfields in togetherness” Poets from Vienna and South Africa
collaged their own works with dancers, musicians and videofilm artists to manifest the diverse ways varied cultures weld colourfields into a matter for human
evolution. Wahlwiener meeting Vienna's Expatriates as Faultliners in the nature of urbannomads ever on serendipity mindsets for new mixes, may yet discover
a common ground: We only want to Give Peace a Dance und mit dem Publikum einen Festakt zu zelebrieren als deutliches Zeichen for human mutuality
and diversity gegen alle Formen oder Arten von Diskriminierungen und Fremdenfeindlichkeiten. It is 10 years ago during Hallamasch, Vienna's festival
of Cultures, when Camilo Antonio first brought his poetry to the public space as URBANNOMADMIXES, a loose band of performance artists living and encountering their
varied cultural identities in Vienna who celebrate the power of language in audio-visual-motion to bridge human networks while discovering the spirit of compassion
that holds them together. This time, Caroline Fekete-Kaiser of KulturAXE brought URBANNOMADMIXES with Soweto performance poet and playwright Lesego Rampolokeng
along with other artists from South Africa together at the Herrmann Bar. With this thought from the American poet Robert Greeley: “Art is a Gate, not
a Product,” both performance artists and guests are invited to view themselves as faultlines, like geoplates compelled by fate or fatal attraction dealing
with beats and heats from climate & other man-made changes: moving towards and away from each other; trying ideas, forms and rhythms;
empowering each one to discover that creative potential; contributing to an orchestral polyphony of poetic experience. Performance
artists: Camilo C. Antonio, Gregor Buchhaus, Georg Graf, Hoda Mohajerani, Katlego Mphago, Kgomotso Mphago, Stefan Mey, Richard Nagy, Tsietsi
Nkoe, Franz Karl Prüller, Lesego Rampolokeng, Mayumi Sahara, Alina Serban and Tuareg. Fotos CCDC: Szymon Olszowski Foto PoetryJam: Mascha
Fekete |