LOD 2005, Landscapes of Desire 15. Internationales Kunstsymposium KulturAXE & IVF Netzwerk Cultural Heritage as Art and Knowledge
Landscape Schloss Fertőrákos, 15.-30.7.2005 LANDSCAPES OF DESIRE (LOD), Landschaften der Sehnsucht sind Territorien zwischen
Realität, Fiktion und Utopie, deren Freiheit darin besteht sich nicht von nationalen Trennlinien eingrenzen zu lassen. LOD steht für Themen wie
Identität, Sehnsucht, Emotion, Netzwerke und alternative geographische Modelle. Die Landschaften der Sehnsucht, ein Ort der Verführung zur
schöpferischen Kritik, zu gemeinsamer Kunstpraxis und spannenden Workshops mit KünstlerInnen aus Mittelosteuropa. Das Kunstsymposium, zum 15. Mal von
KulturAXE veranstaltet, ein Zugvogel, eine nomadische Entität durch die Slowakei, Ungarn und Polen, ist 2005 in Fertőrákos bei Sopron gelandet...
in einer faszinierenden Kulturlandschaft, 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert, als Treffpunkt verschiedenster Kulturen seit 8000 Jahren. Die
Ateliers und die Projekt-orientierten Workshops wurden von renommierten KünstlerInnen und Architekten mit langjährigen Erfahrungen der Lehrtätigkeit
zumeist im universitären Bereich geleitet. Unsere Ateliers befanden sich im 700jährigen Schloss Fertőrákos, einstmals Bischofssitz.
Vorlesungen, Kunst- und Filmpräsentationen für das gesamte Auditorium des Symposiums ergänzten das Programm. Präsentationen entstandener Werke
für die Öffentlichkeit fanden jeweils am Freitag statt. Durch die Unterstützung des IVF konnten StipendiatInnen aus Ungarn, Tschechien, Polen
und der Slowakei zur Teilnahme eingeladen werden. Der Schwerpunkt des Stipendienprogramms richtete sich auf den Architekturworkshop. Zielsetzung war die
Entwicklung von Projektideen für die kulturelle Nutzung des Weltkulturerbes Fertőrákos. Das Projekt bezweckt Strategie-Entwicklungen zur Erhaltung
des kulturellen Erbes mit der gleichzeitigen Re-Evaluierung der Rollen und Funktionen öffentlicher Stätten im Kontext unserer Zeit der rasanten
Veränderungen und den komplexen Umwelten der Informations- und Wissensgesellschaft. Im Architekturworkshop unter der Leitung von Jan Tabor und Heidulf
Gerngross arbeiteten sieben TeilnehmerInnen aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei (Citylab Projekt Bratislava, Technische Universität, Brünn und
Széchenyi István Universität, Architektur Fakultät, Györ) an spannenden Lösungen für den Ort. Der Hauptaugenmerk richtete
sich auf den Römersteinbruch Fertőrákos, das Schloss und dem Zugang zum See. In einer ersten Phase realisierten die TeilnehmerInnen Tische als
Design-Objekte, welche am Ende des Workshops präsentiert wurden und jetzt im Schloss untergebracht sind. Workshopleitungen: - Jan
Fekete, Bratislava/Wien, MALEREI: Figur, Form und Farbe, 15.7.-30.7.
- Attila Piller, Wien/Fertőrákos, „Horizons”, Malerei und
Farbe, 15.7.- 30.7.
- Gudrun Kampl, Wien, MALEREI: „Body-double”, 15.7.-23.7.
- Eva Bodnar, Wien/Budapest, FREIE MALEREI,
22.7.-30.7.
- Hannes Glaser, Wien, PHOTOGRAPHIE, „Reflections”,15.7.-30.7.
- Heidulf Gerngross, Wien, Jan Tabor, Wien/Brünn;
15.7.-30.7.:
Architektur: Cultural Heritage as Art and Knowledge Landscape - Noemi Bartis, Adél Székely, Dani Eszter,
Györ/Budapest, VIDEO, 15.7.-30.7.
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